Alter­na­tive Nobel­preis­trä­gerin zu Besuch im Block 6

Maude Balow – alter­na­tive Nobel­preis­trä­gerin würdigt das Roof Water Farm-Projekt als zukunfts­wei­send und disku­tiert mit Erwin Nolde über Trink­wasser und wie Abwasser vermieden, redu­ziert und recy­celt werden kann, statt es zu besei­tigen, wie allge­mein üblich.
Frau Barlow war sicht­lich über­rascht am Ende des Grau­was­ser­re­cy­clings ein Betriebs­wasser zu sehen, welches sie und die anderen Gäste optisch nicht vom Trink­wasser unter­scheiden konnten und dass auch die Labor­er­geb­nisse zeigten, wie nahe man sich hier bereits den Trink­was­ser­an­for­de­rungen genä­hert hat.
Getrunken hat das Betriebs­wasser dennoch keiner, denn Erwin Nolde verwies darauf, dass von 100.000 Chemi­ka­lien, die täglich in die Umwelt gelangen nicht einmal 100 davon im Rahmen der übli­chen Trink­was­ser­un­ter­su­chungen analy­siert würden. Selbst wenn das Labor Trink­was­ser­qua­lität beschei­nigt – könne man nie ganz ausschließen, dass sich im Wasser noch unent­deckte gesund­heits­schäd­liche Substanzen befänden. Trinken sollte man möglichst nur Wässer, die auch aufgrund ihrer Herkunft keinen Anlass zur Besorgnis gäben.

Erwin Nolde
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